Mitteldeutsche Straße der Braunkohle
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"Auf der Straße der Braunkohle"

dritte, erheblich erweiterte Neuauflage, im Buchhandel erhältlich

Aktuell

gepostet am 24.6.2024:

Mitgliederversammlung 2024 - Vorabinformation



Die Mitgliederversammlung, verbunden mit mehreren Fachvorträgen, findet voraussichtlich am Freitag, dem 27.September 2024 in der Orangerie in Mölbis (Stadt Rötha) statt. Die Exkursion wird auf die Halde Trages führen.


gepostet am 18.6.2023:

Halde Trages – Neueinweihung des Rundwanderwegs



Die weithin sichtbare Halde Trages bildet den mit Abstand größten „künstlichen Berg“ im Leipziger Neuseenland und zählt zusammen mit der Barbarahöhe bei Gräfenhainichen und der Halde Klobikau im Geiseltal zu den „Großen Drei“ im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier. Galt sie noch bis nach 1990 als Symbol für Umweltbelastungen, hat sich seither ein sichtbarer Wandel zum Naturrefugium vollzogen. Seit 1999 erschließt ein Rundwanderweg mit vielen Informationsangeboten die Halde.

Fast ein Vierteljahrhundert nach der Einweihung des Rundwanderweges erforderten der „Zahn der Zeit“ sowie neue Anforderungen und Erkenntnisse einen Neustart bei den Informationsangeboten, wobei sich die Schautafeln mit QR-Codes zur Verlinkung mit der Homepage www.wandern-halde-trages.de mit weiterführenden Inhalten, Panoramatafeln auf dem Turm, Wegweisern und -markierungen sowie ein gedrucktes Booklet wechselseitig ergänzen. Hinzu kommen neu gestaltete Rastplätze. Alle Beteiligten freuen sich über den Neustart am 24.06.2023, der über eine LEADER-Fördermaßnahme, ergänzt durch umfassende Eigenleistungen, gesichert wurde. Wir wünschen allen Besuchern Freude bei körperlichen Aktivitäten in der Natur und neue Einblicke in ein abwechslungsreiches Stück „Landschaft nach der Kohle“!


gepostet am 7.3.2022:

Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier



Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier – mit diesem Titel erscheint erstmals ein Kompendium, das einem durchaus schwierigen Kapitel unserer Regionalgeschichte gewidmet ist. Seit 1925 gingen im Raum zwischen Gräfenhainichen, Bitterfeld, Delitzsch, Leipzig, Borna, Altenburg, Zeitz, dem Geiseltal, Halle und Nachterstedt insgesamt 140 Ortslagen ganz oder teilweise verloren, wovon rund 53.000 Menschen betroffen waren. Mit dem nunmehr anstehenden Strukturwandel und dem Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung hierzulande bis 2035 ist es Zeit für eine »abschließende Bilanz«. Das Buch geht von einer Einführung aus, die den Bogen von der Raumordnung über die Siedlungsentwicklung im Wandel der Zeiten bis zur Sozialverträglichkeit spannt und dabei auch Exkurse ins Rheinland, in die Lausitz, nach Helmstedt und in die Oberpfalz beinhaltet.

Daran schließen sich die auf umfangreiches Karten- und Bildmaterial gestützten Detaildarstellungen zu den Tagebauentwicklungen und zu den »Verlorenen Orten« an. Ergänzt werden diese durch »Themenspecials«, deren Bandbreite von Zeitzeugeninterviews über Analysen historischer Dokumente bis zu »Denkwürdigkeiten« vor Ort reicht. Herausgeber ist die Kulturstiftung Hohenmölsen, die selbst auf die 1998 abgeschlossene Umsiedlung der Gemeinde Großgrimma zurückgeht. Prof. Dr. Andreas Berkner als langjähriger Kenner der Bergbau- und Landschaftsentwicklung im Revier übernahm die Schriftleitung und damit die Koordination in einem umfassenden Netzwerk engagierter Heimatforscher, Betroffener,
Bergleute und Wissenschaftler.


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